Das AÜG steht im Datenmodell. Nicht im Kalender.

Eine AÜG-konforme Zeitarbeitssoftware rechnet die Fristen aus den Einsätzen selbst, statt sie jemandem in den Kalender zu schreiben. In alluvo zählen Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay je Kunde mit, der Vertrag trägt, was das Gesetz verlangt, und die Einsatzmitteilung hat einen Nachweis.

Prüfumfang alluvo

AÜG

Überlassungshöchstdauer
Sperre
Equal Pay
Nur mit Begründung
Drehtürklausel
Hinweis
Bezeichnung und Konkretisierung
Im Vertrag
Information vor jeder Überlassung
Nachweis
Angabe der Erlaubnis
Im Vertrag
Entgelt nach Tarif
Im Datenmodell
Im Code belegt Was alluvo nicht prüft, steht weiter unten.

Eingebaut

Was alluvo prüft, und wie hart.

Jede Zeile beschreibt, was die Software heute tut. Der Stempel sagt, ob alluvo etwas verhindert, nur mit Begründung zulässt oder darauf hinweist.

  1. § 1 Abs. 1b AÜG

    Überlassungshöchstdauer

    alluvo zählt die Überlassung je Kunde aus den unterschriebenen Einsätzen und setzt nach mehr als drei Monaten Unterbrechung neu an. Die Grenze kommt aus deiner Tarifregel, sonst aus deinem Standard, sonst aus dem Gesetz. Ein Einsatz über die Grenze lässt sich weder planen noch als Vertrag abschließen, und zwei Monate vorher meldet sich alluvo.

    Sperre
  2. § 8 Abs. 4 AÜG

    Equal Pay

    Der Anspruch wird tagesgenau je Einsatz gerechnet, frühere Einsätze beim selben Kunden zählen mit. Der Vertrag enthält die passende Klausel für neun oder fünfzehn Monate und geht erst in die Unterschrift, wenn die Grundlage für Equal Pay erklärt ist.

    Nur mit Begründung
  3. § 8 Abs. 3 AÜG

    Drehtürklausel

    Ob ein Mitarbeiter in den sechs Monaten zuvor beim Kunden angestellt war, steht am Einsatz. Ist er es, wählt der Vertrag die Equal-Pay-Variante für diesen Fall, und die Disposition sieht den Hinweis schon beim Zuordnen.

    Hinweis
  4. § 1 Abs. 1 Satz 5 und 6 AÜG

    Bezeichnung und Konkretisierung

    Der Vertrag bezeichnet die Überlassung ausdrücklich als Arbeitnehmerüberlassung. Die Konkretisierung ist ein eigenes Dokument mit Name, Tätigkeit, Einsatzort und Höchstdauer, und wird ein Mitarbeiter getauscht, entsteht sie neu.

    Im Vertrag
  5. § 11 Abs. 2 Satz 4 AÜG

    Information vor jeder Überlassung

    Die Einsatzmitteilung geht vor Einsatzbeginn an den Mitarbeiter und trägt ihren Stand: gesendet, gelesen, auf Wunsch bestätigt. Wird es knapp, erinnert alluvo und eskaliert an die Disposition.

    Nachweis
  6. § 12 Abs. 1 AÜG

    Angabe der Erlaubnis

    Erlaubnisnummer, Behörde und Datum stehen einmal in den Einstellungen und je Rahmenvertrag, falls abweichend. Jeder Vertrag nennt sie, die Urkunde hängt als Anlage an.

    Im Vertrag
  7. Tarifwerk GVP und Branchenzuschläge

    Entgelt nach Tarif

    Die Entgeltgruppen des GVP-Tarifwerks und die Branchenzuschläge mit ihren Stufen sind hinterlegt. Vertrag und Equal-Pay-Variante rechnen damit, statt dass jemand die Tabelle abtippt.

    Im Datenmodell

Sperre alluvo lässt es nicht zu. Nur mit Begründung Ein Mensch gibt frei und begründet. Hinweis alluvo weist hin, ein Mensch entscheidet. Im Vertrag Die Vorlage trägt es in jedes Dokument. Nachweis alluvo hält Stand, Zeitpunkt und Urheber fest. Im Datenmodell Hinterlegt, und alles rechnet damit.

Aus dem Alltag

Zwei Fristen, die in keinem Kalender gut aufgehoben sind.

  1. Mit alluvo 01

    Die Höchstdauer zählt mit.

    alluvo rechnet aus allen Einsätzen beim selben Kunden, erkennt die Unterbrechung und kennt deine Tarifregel. Der Dienstplan plant nicht über die Grenze, und zwei Monate vorher liegt der Hinweis auf dem Tisch.

    Gehört der Vergangenheit an

    Die Höchstdauer rechnet jemand nach. Wenn er dran denkt.

    Ein Mitarbeiter war schon einmal beim selben Kunden, dann vier Wochen woanders, jetzt wieder dort. Ob die Unterbrechung reicht, rechnet die Disposition mit dem Kalender vom letzten Jahr nach.

    Die FolgeWird die Höchstdauer überschritten, ist der Vertrag unwirksam, und dein Mitarbeiter gilt als beim Kunden angestellt.1

  2. Mit alluvo 02

    Die Einsatzmitteilung hat einen Stand.

    Mit dem Vertrag geht die Einsatzmitteilung an den Mitarbeiter, in die App. Gesendet, gelesen, bestätigt: der Stand steht am Einsatz, und bei knapper Zeit erinnert alluvo.

    Gehört der Vergangenheit an

    Der Mitarbeiter erfährt vom Einsatz am Telefon. Irgendwann.

    Der Einsatz ist kurzfristig, der Mitarbeiter wird angerufen und fährt los. Dass er vorher schriftlich informiert wurde, lässt sich hinterher nicht zeigen.

    Die FolgeDie Information vor jeder Überlassung ist Pflicht. Fehlt sie, ist das eine Ordnungswidrigkeit, und die Behörde fragt bei der nächsten Prüfung danach.2

Ehrlich gesagt

Was alluvo dir heute nicht abnimmt.

Eine Software, die alles verspricht, prüft am Ende nichts genau. Diese Punkte liegen heute noch bei dir.

  1. Das Streikbrecherverbot nach § 11 Abs. 5 AÜG prüft alluvo nicht. Der Vertrag regelt den Austausch bei Arbeitskampf, ob beim Kunden gestreikt wird, weiß alluvo nicht.
  2. Ob ein Mitarbeiter unter die Drehtürklausel fällt, erfasst ein Mensch am Einsatz. alluvo gleicht frühere Anstellungen beim Kunden nicht selbst ab.
  3. Wann deine Erlaubnis ausläuft, überwacht alluvo nicht.

Wo es passiert

In diesen Apps greift es.

Fragen

Fragen zum AÜG in alluvo.

Verhindert alluvo, dass ich die Überlassungshöchstdauer überschreite?

Ja. Ein Einsatz über die Höchstdauer lässt sich in alluvo weder planen noch als Vertrag abschließen. Die Grenze kommt aus deiner Tarifregel, sonst aus deinem Standard, sonst aus dem Gesetz, und zwei Monate vorher liegt der Hinweis bei der Disposition.

Rechnet alluvo Equal Pay nach neun oder nach fünfzehn Monaten?

Beides. Welche Variante gilt, hängt am Einsatz und am Branchenzuschlagstarif. alluvo rechnet die Dauer tagesgenau und wählt die passende Klausel für den Vertrag.

Kann ich den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag in alluvo digital unterschreiben lassen?

Ja. Seit dem 1. Januar 2025 verlangt § 12 Abs. 1 AÜG für den Überlassungsvertrag die Textform statt der Schriftform. In alluvo unterschreibt dein Kunde im Browser, auf Papier oder bestätigt durch dein Team, mit gestuften Erinnerungen bis kurz vor Einsatzbeginn, und der Vertrag liegt danach als PDF am Einsatz.

Welche Tarifwerke kennt alluvo?

Das GVP-Tarifwerk mit den Entgeltgruppen 1 bis 9 und die Branchenzuschläge sind hinterlegt, dazu der TVöD VKA. Weitere Tarife lassen sich als eigene Regeln anlegen, etwa für eine abweichende Höchstdauer.

Sehen ist einfacher als lesen.

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