Das Arbeitszeitgesetz prüft der Dienstplan selbst.

Ein Dienstplan in der Zeitarbeit ist erst fertig, wenn er zum Arbeitszeitgesetz passt, auch über zwei Kunden hinweg. alluvo prüft jede Schicht, bevor sie im Plan steht, und jeden Arbeitstag, bevor die Stunden zum Kunden gehen.

Prüfumfang alluvo

Arbeitszeitgesetz

Höchstarbeitszeit am Tag
Sperre
Arbeitszeit in der Woche
Sperre
Ruhezeit
Sperre
Ruhepausen
Nur mit Begründung
Sonn- und Feiertage
Hinweis
Tarif und Ausnahmen
Im Datenmodell
Im Code belegt Was alluvo nicht prüft, steht weiter unten.

Eingebaut

Was alluvo prüft, und wie hart.

Jede Zeile beschreibt, was die Software heute tut. Der Stempel sagt, ob alluvo etwas verhindert, nur mit Begründung zulässt oder darauf hinweist.

  1. § 3 ArbZG

    Höchstarbeitszeit am Tag

    Mehr als zehn Stunden am Tag lassen sich nicht planen, auch nicht verteilt auf zwei Einsätze bei verschiedenen Kunden. alluvo rechnet die Schichten eines Mitarbeiters zusammen.

    Sperre
  2. § 3 ArbZG

    Arbeitszeit in der Woche

    Ein Plan mit mehr als 48 Stunden in der Kalenderwoche wird nicht veröffentlicht. Liegt ein Mitarbeiter über seiner vertraglichen Wochenzeit, zeigt alluvo das als Hinweis.

    Sperre
  3. § 5 ArbZG

    Ruhezeit

    Weniger als zehn Stunden zwischen zwei Schichten sperrt alluvo. Zwischen zehn und elf Stunden erscheint ein Hinweis, den Ausgleich sicherzustellen, weil Tarif oder Branche die Verkürzung erlauben können.

    Sperre
  4. § 4 ArbZG

    Ruhepausen

    Beim Feierabend prüft die Zeiterfassung die Pausen: 30 Minuten ab sechs Stunden, 45 ab neun. Ein Tag mit zu kurzer Pause schließt nur mit Begründung, die Disposition bekommt Bescheid, und die Stunden gehen erst danach zur Freigabe an den Kunden.

    Nur mit Begründung
  5. §§ 9 bis 11 ArbZG

    Sonn- und Feiertage

    Schichten an Sonn- und Feiertagen zeigt alluvo mit den Feiertagen des Bundeslands am Einsatzort an. Für Branchen mit Ausnahme nach § 10 ArbZG, etwa die Pflege, bleibt es ein Hinweis.

    Hinweis
  6. §§ 7 und 18 ArbZG

    Tarif und Ausnahmen

    Ist ein Mitarbeiter einem Tarif zugeordnet, rechnet alluvo mit der tariflich verkürzten Ruhezeit. Personen, für die das Gesetz nicht gilt, sind als Ausnahme mit Grund markiert.

    Im Datenmodell

Sperre alluvo lässt es nicht zu. Nur mit Begründung Ein Mensch gibt frei und begründet. Hinweis alluvo weist hin, ein Mensch entscheidet. Im Datenmodell Hinterlegt, und alles rechnet damit.

Aus dem Alltag

Zwei Kunden, ein Mitarbeiter, ein Gesetz.

  1. Mit alluvo 01

    Der Plan kennt alle Schichten.

    alluvo prüft jede neue Schicht gegen alle anderen des Mitarbeiters, egal bei welchem Kunden. Die zweite Schicht lässt sich gar nicht erst einplanen.

    Gehört der Vergangenheit an

    Früh beim einen Kunden, spät beim anderen. Passt schon.

    Zwei Disponenten planen denselben Mitarbeiter, jeder für seinen Kunden. Jeder Plan für sich ist sauber, zusammen sind es zwölf Stunden und acht Stunden Ruhe bis zur nächsten Schicht.

    Die FolgeWer die Höchstarbeitszeit oder die Ruhezeit nicht einhält, handelt ordnungswidrig. Das Bußgeld trifft dich als Arbeitgeber.1

  2. Mit alluvo 02

    Der Tag schließt mit der Pause.

    Die Zeiterfassung prüft beim Feierabend, ob die Pause reicht. Wenn nicht, braucht der Tag eine Begründung, und die Disposition sieht es am selben Tag.

    Gehört der Vergangenheit an

    Die Pause steht im Stundenzettel. So ungefähr.

    Der Mitarbeiter schreibt am Monatsende „30 min Pause" in jede Zeile. Ob er sie gemacht hat, weiß niemand, und der Kunde zeichnet ab.

    Die FolgeFehlen Pausen, fällt es erst bei einer Prüfung auf, und dann für Monate rückwirkend.2

Ehrlich gesagt

Was alluvo dir heute nicht abnimmt.

Eine Software, die alles verspricht, prüft am Ende nichts genau. Diese Punkte liegen heute noch bei dir.

  1. Die Grenzen für Nachtarbeit nach § 6 ArbZG und die fünfzehn freien Sonntage nach § 11 ArbZG prüft der Dienstplan heute nicht.
  2. Die Arbeitszeit erfasst alluvo je Tag und schließt sie ab. Wie lange du die Aufzeichnungen aufbewahrst, regelst du selbst.

Wo es passiert

In diesen Apps greift es.

Fragen

Fragen zum Arbeitszeitgesetz in alluvo.

Prüft alluvo das Arbeitszeitgesetz über mehrere Kunden hinweg?

Ja. Höchstarbeitszeit und Ruhezeit rechnet alluvo je Mitarbeiter, nicht je Einsatz. Zwei Schichten bei zwei Kunden am selben Tag zählen zusammen.

Was passiert bei einem Verstoß: Warnung oder Sperre?

Mehr als zehn Stunden am Tag, mehr als 48 in der Woche und weniger als zehn Stunden Ruhe sperrt alluvo. Ruhezeiten zwischen zehn und elf Stunden sowie Sonn- und Feiertagsarbeit zeigt alluvo als Hinweis, weil Tarif oder Branche sie erlauben können.

Berücksichtigt alluvo tarifliche Abweichungen?

Bei der Ruhezeit ja: Ist ein Mitarbeiter einem Tarif zugeordnet, gilt die verkürzte Ruhezeit. Ausnahmen nach § 18 ArbZG markierst du am Mitarbeiter.

Wie hängen Zeiterfassung und Arbeitszeitgesetz zusammen?

Der Mitarbeiter erfasst seine Zeit in der App und schließt den Tag ab. Dabei prüft alluvo die Pausen. Erst ein abgeschlossener Tag geht zur Stundenfreigabe an den Kunden.

Sehen ist einfacher als lesen.

Leg kostenlos los, oder buch dir 20 Minuten: Wir zeigen dir alluvo an echten Abläufen.