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title: Liquiditätsrechner für Personaldienstleister — alluvo
description: Berechne, wie Zahlungsziele deine Liquidität in der Zeitarbeit belasten: Kapitalbedarf, Zinsen und Factoring vergleichen. Kostenlos und ohne Anmeldung.
url: https://alluvo.ai/at/tools/liquiditaet
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1. [Kostenlose Tools](https://alluvo.ai/at/tools)
2. Liquiditätsrechner Zahlungsziel

# Wer finanziert den Kunden?

Zehn Leute stehen beim Kunden, der Lohn läuft am 15. des Folgemonats, der Kunde zahlt 45 Tage nach Rechnung — und meistens zehn Tage später. Bis dahin finanzierst du ihn. Diese Seite sagt, mit wie viel. Ohne Anmeldung. Der Link ist die Rechnung.

- Die Vorgaben dieses Rechners folgen den Regeln des Markts (Mindestlohn, Wochenstunden, Abgaben). Es sind Ausgangswerte, die Sie anpassen können.

## Ein Kunde, ein Monat

Was dieser Kunde im Monat auf die Rechnung bringt — und was du im selben Monat auszahlst, lange bevor sein Geld da ist.[1]

**Der Kunde**

**10** Mitarbeiter beim Kunden Köpfe

Wie viele bei diesem Kunden stehen.

**42** Ø Verrechnungssatz €/h

Was auf der Rechnung steht.

**15.62** Ø Bruttolohn €/h

Ohne Nebenkosten — die stehen unten.

**monatlich, zum Monatsletzten** Abrechnung

Halbmonatlich holt die Hälfte des Geldes zwei Wochen früher.

**Wann das Geld fließt**

**45** Zahlungsziel Tage

Was im Rahmenvertrag steht.

**10** Tatsächlicher Verzug Tage

Was er sich darüber hinaus nimmt.

**15** Lohnzahlung am des Folgemonats

Der Tag, an dem das Geld rausgeht.[2]

**9** Kontokorrentzins % p. a.

Was die Kontoüberziehung kostet.

Kalkulationsbogen · je Monat 133,47 h je Kopf verrechenbar

**Rechnung an den Kunden monatlich, Geld nach 55 Tagen**

56.056 €

**− Lohn fällig am 15. des Folgemonats**

26.159,59 €

**− Lohnnebenkosten fällig am Monatsende**

7.821,72 €

**Auszahlung je Monat**

33.981,31 €

Spitzenbedarf 67.962,63 €

Dauerhaft gebunden 1.738,57 €

Zinsen je Jahr 156,47 €

## Sechs Monate auf dem Konto

Kalendertag für Kalendertag, mit echten Monatslängen: die Nebenkosten am Monatsende, der Lohn am Lohntag, das Geld des Kunden, wenn es kommt. Die Fläche unter der Nulllinie ist das, was du auslegst.[3]

- Saldo aus diesem Kunden
- im Minus — du legst aus

Tiefster Punkt: 67.962,63 € am Tag 74

Tag **74** Monat **3** Saldo: **− 67.962,63 €**

Dieser Kunde bindet dauerhaft 1.738,57 € — in der Spitze 67.962,63 €. Bei 9 % Kontokorrentzins kostet dich das 156,47 € im Jahr, und Factoring rechnet sich bis zu einer Gebühr von 0,02 % vom Umsatz. [4]

**Der Hebel am Zahlungsziel**

Jeder Tag Zahlungsziel bindet rund **1.842,94 €** — ein Tagesumsatz dieses Kunden.

**Die Grenze für Factoring**

Bis zu einer Gebühr von **0,02 %** vom Umsatz sparst du mehr Zinsen, als das Factoring kostet.

Dieselbe Lage mit anderen Zahlungszielen, bei gleichem Verzug:

| Zahlungsziel | Dauerhaft gebunden | Zinsen je Jahr |
| --- | --- | --- |
| 14 Tage | 0 € | 0 € |
| 30 Tage | 0 € | 0 € |
| 45 Tage · eingestellt | 1.738,57 € | 156,47 € |
| 60 Tage | 31.634,97 € | 2.847,15 € |
| 90 Tage | 87.690,97 € | 7.892,19 € |

**Annahmen anpassen**

**Gemeinsame Annahmen**

Dieselben Schlüssel und Vorgaben wie im Einsatz-Rechner — ein Link von dort bringt seine Annahmen mit. Branchenübliche Näherungen aus Deutschland, keine KV-Werte.

**38.5** Wochenstunden h

**29.9** Lohnnebenkosten %

**30** Urlaubstage je Jahr Tage

**12** Krankheitstage Tage

**11** Feiertage auf Werktage Tage

Daraus folgen **167** bezahlte Stunden je Kopf und Monat, davon **79,7 %** verrechenbar.

alluvo kennt das Zahlungsziel jedes Kunden und jede offene Rechnung — die Kurve entsteht dort aus den echten Belegen, nicht aus einem Formular.

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Weitere Tools

- [Cost-per-Hire-Rechner Was kostet eine Einstellung wirklich?](https://alluvo.ai/at/tools/cost-per-hire)
- [Lead-Radar Welche Arbeitgeber suchen gerade in deiner Region?](https://alluvo.ai/at/tools/lead-radar)
- [Einsatz-Rechner Langer Einsatz zum niedrigen Satz oder kurze zum höheren?](https://alluvo.ai/at/tools/einsatz-rechner)

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## Fußnoten

1. Rechenweg: gerechnet wird in **Kalendertagen**, nicht in Arbeitstagen — ein Zahlungsziel von 45 Tagen ist auf einen Jänner etwas anderes als auf einen Februar. Die Simulation läuft über sechs Leistungsmonate mit echten Monatslängen ab einem festen Startmonat (1. Jänner). Das Datum ist Konvention, nicht Prognose: es zählt die Form der Kurve, deshalb trägt die Achse Monatsnummern und keine Monatsnamen. Umsatz je Monat = Mitarbeiter × verrechenbare Stunden × Verrechnungssatz; verrechenbar sind die 261 Arbeitstage eines Jahres abzüglich Urlaub, Krankheit und Feiertagen — dieselbe Annahme wie im Einsatz-Rechner. ↩
2. Vereinfachungen: die **Lohnnebenkosten** sind am Monatsende fällig, der **Lohn** am eingestellten Lohntag des Folgemonats. Keine Umsatzsteuer (sie ist ein durchlaufender Posten, verschiebt die Liquidität aber zusätzlich), keine Skonti, keine Teilzahlungen, keine Ausfälle. In Österreich laufen Dienstgeberbeitrag, Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag und Kommunalsteuer bis zum 15. des Folgemonats, ebenso die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (§ 34 ASVG); das verschiebt die Kurve um wenige Tage, nicht die Größenordnung. Der Lohn ist laut Kollektivvertrag spätestens am 15. des Folgemonats auszuzahlen (Abschnitt XIV). ↩
3. **Spitzenbedarf** ist der tiefste Punkt über die sechs Monate: so viel Geld muss vorne liegen, bevor der erste Zahlungseingang kommt. **Dauerhaft gebunden** ist der tiefste Punkt im sechsten Monat, wenn Ein- und Ausgänge sich eingependelt haben — das ist der Betrag, der ständig im Kunden steckt und den die Bank verzinst. Der Lohn des sechsten Monats geht erst im siebten raus und steht deshalb nicht mehr in der Kurve. ↩
4. Die **Factoring-Grenze** vergleicht nur zwei Zahlen: die Zinsen auf das gebundene Kapital und die Gebühr in Prozent vom Jahresumsatz. Alles andere, was Factoring ausmacht — Delkredere, Debitorenbuchhaltung, die Wirkung auf die Bilanz, der Blick des Kunden auf den Forderungsverkauf —, steht nicht in dieser Rechnung. Factoring bringt die Liquidität üblicherweise in ein bis zwei Tagen; aus Rechnung bis Geldeingang werden dann rund zwei Tage statt der eingestellten Wartezeit. Zahlt der Beschäftiger verspätet, fallen im Geschäftsverkehr 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz plus 40 Euro Betreibungskosten an (§§ 456, 458 UGB). Eine Überschlagsrechnung fürs Gespräch, kein Steuer- oder Rechtsrat. ↩
